Haarausfall Frau
Haarausfall Frau ist ein Analysepaket, um hormonelle, stoffwechselbedingte und versorgungsrelevante Einflussfaktoren auf dein Haarwachstum präzise einzuordnen. Der Fokus liegt darauf, mögliche Ursachen sichtbar zu machen, die sich auf Haarqualität, Haardichte und Haarverlust auswirken können.
Enthaltene Parameter
21 Parameter in diesem Paket
Module
Hormonelle Balance
Weibliche und männliche Hormone werden im Zusammenspiel beurteilt, um zu erkennen, ob hormonelle Verschiebungen vorliegen, die das Haarwachstum beeinflussen können.
Testosteron gesamt
Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon, wird aber auch bei Frauen in geringeren Mengen in Eierstöcken und Nebennieren produziert. Es beeinflusst Muskelaufbau, Knochendichte, Libido und Stimmung, weshalb seine Messung bei entsprechenden Beschwerden aufschlussreich ist. Abweichungen können durch Alterung, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Stressbelastung oder hormonelle Störungen bedingt sein.
DHEAS
DHEAS ist ein Hormon aus den Nebennieren, das als Vorstufe für die Bildung von Geschlechtshormonen wie Testosteron und Östrogen dient. Die Messung hilft, die Nebennierenfunktion und den Einfluss auf den Hormonhaushalt einzuschätzen. Veränderte Werte können durch Stress, Alterungsprozesse, Nebennierenerkrankungen oder hormonelle Störungen bedingt sein.
SHBG
SHBG (sexualhormonbindendes Globulin) ist ein Transportprotein, das Geschlechtshormone wie Testosteron und Östrogen im Blut bindet und deren Verfügbarkeit steuert. Die Messung ist wichtig, weil nur der ungebundene Anteil der Hormone biologisch wirksam ist. Veränderte Werte können durch Alter, Körpergewicht, Lebererkrankungen, Schilddrüsenstörungen oder Hormontherapien entstehen und beeinflussen die Interpretation anderer Hormonwerte.
Östradiol
Östradiol ist die wirksamste Form des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen und wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert. Die Bestimmung zeigt die aktuelle Eierstockfunktion und ist wichtig für die Beurteilung des weiblichen Hormonhaushalts. Erniedrigte Werte können bei Zyklusstörungen, Wechseljahren oder Unterfunktion der Eierstöcke auftreten, erhöhte Werte bei bestimmten hormonellen Veränderungen.
Prolaktin
Prolaktin ist ein Hormon der Hirnanhangsdrüse, das vor allem die Milchproduktion steuert, aber auch andere wichtige Körperfunktionen beeinflusst. Außerhalb von Schwangerschaft und Stillzeit sollten die Werte normalerweise niedrig sein. Erhöhte Werte können durch Stress, bestimmte Medikamente oder Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse entstehen und zu Zyklusstörungen oder Fruchtbarkeitsproblemen führen.
Schilddrüse
Die differenzierte Schilddrüsendiagnostik ist zentral für die Einordnung von Haarausfall, da Schilddrüsenhormone den Haarzyklus mitsteuern.
TSH
TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und steuert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Es ist der wichtigste Wert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, weil die Hirnanhangsdrüse bei Über- oder Unterfunktion sofort reagiert. Erhöhte Werte sprechen häufig für eine Unterfunktion, erniedrigte Werte für eine Überfunktion der Schilddrüse – Stress, Medikamente oder Erkrankungen können diese Balance beeinflussen.
FT4
Freies T4 (FT4) ist das Haupthormon der Schilddrüse und dient als Vorstufe für das aktivere T3. Zusammen mit TSH bildet es die Grundlage der Schilddrüsendiagnostik und zeigt, ob die Schilddrüse ausreichend Hormone produziert. Erhöhte Werte sprechen für eine Überfunktion, erniedrigte Werte für eine Unterfunktion, wobei Medikamente und andere Einflüsse die Werte verändern können.
Eisenstoffwechsel
Ferritin und Eisen geben Hinweise auf die Eisenversorgung, die auch bei unauffälligen anderen Werten das Haarwachstum beeinträchtigen kann.
Ferritin
Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen und zeigt an, wie gut die Eisenreserven in Leber, Milz und Knochenmark gefüllt sind. Es gilt als bester Parameter, um den Eisenhaushalt des Körpers insgesamt zu beurteilen. Niedrige Werte sprechen für erschöpfte Eisenspeicher, während erhöhte Werte auf eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen können.
Eisen
Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das den Sauerstofftransport im Blut und die Energiegewinnung in den Zellen ermöglicht. Der Wert zeigt, wie viel Eisen aktuell im Blut zirkuliert und für den Körper verfügbar ist. Abweichungen können auf Eisenmangel, eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen, die die Eisenverteilung beeinflussen.
Mikronährstoffe
Zink, Selen und Vitamin D werden beurteilt, weil sie für Haarstruktur, Zellteilung und den Schutz der Haarwurzeln vor oxidativem Stress relevant sind.
Zink
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunabwehr, Wundheilung, Haut und Haare sowie zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Es wird gemessen, weil ein Zinkmangel die Infektanfälligkeit erhöhen und Haut- sowie Haarprobleme begünstigen kann. Niedrige Werte entstehen häufig durch einseitige Ernährung, Sport, Stress oder chronische Erkrankungen.
Selen
Selen ist ein essenzielles Spurenelement, das als Bestandteil wichtiger Enzyme das Immunsystem unterstützt und Zellen vor oxidativem Stress schützt. Die Messung ist sinnvoll, weil der Selengehalt stark von der regionalen Bodenqualität und den Ernährungsgewohnheiten abhängt. Niedrige Werte können durch Mangelernährung oder regionale Selenarmut entstehen, während erhöhte Werte meist auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzuführen sind.
Vitamin D3, 25-Hydroxy-
25-Hydroxy-Vitamin D3 ist die stabile Speicherform von Vitamin D im Blut und spiegelt die Gesamtversorgung des Körpers wider. Die Messung ist wichtig, weil Vitamin D für Knochengesundheit, Immunfunktion und viele Stoffwechselprozesse benötigt wird. Niedrige Werte sind in unseren Breitengraden weit verbreitet und entstehen vor allem durch zu wenig Sonnenlicht, können aber auch ernährungs- oder krankheitsbedingt sein.
Kleines Blutbild
Das kleine Blutbild erfasst Veränderungen der Blutzellen, die den Haarzyklus indirekt beeinflussen und das Gesamtbild ergänzen.
Erythrozyten
Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff von der Lunge zu Organen und Geweben und sind damit entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein zentraler Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, Blutbildung und Sauerstofftransport besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können auf eine Blutarmut hinweisen, erhöhte Werte treten häufig bei Flüssigkeitsmangel, Rauchen oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auf.
Leukozyten
Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind zentrale Zellen der Immunabwehr und helfen dem Körper, Infektionen, Entzündungen und andere Krankheitserreger abzuwehren. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und gibt einen ersten Überblick über die Aktivität des Immunsystems. Erhöhte Werte treten häufig bei Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Infektanfälligkeit verbunden sein können.
Thrombozyten
Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine Blutzellen, die bei Verletzungen helfen, Blutungen zu stoppen und die Wundheilung einzuleiten. Dafür sammeln sie sich an geschädigten Blutgefäßen und unterstützen die Blutgerinnung. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können mit einer erhöhten Blutungsneigung verbunden sein, während erhöhte Werte das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen können.
Hämoglobin
Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen), der Sauerstoff bindet und durch den Körper transportiert. Die Bestimmung ist ein zentraler Wert des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Sauerstoffversorgung des Körpers besser einzuordnen. Niedrige Werte können auf eine Blutarmut hinweisen und unter anderem durch Eisenmangel, Blutverlust oder chronische Erkrankungen entstehen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auftreten.
Hämatokrit
Der Hämatokrit gibt an, wie groß der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen ist, und zeigt damit, wie konzentriert oder verdünnt das Blut ist. Die Bestimmung ist ein Bestandteil des kleinen und des großen Blutbilds und wird gemeinsam mit Werten wie Hämoglobin und Erythrozyten beurteilt, um Blutbildung, Sauerstofftransport und Flüssigkeitshaushalt besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können unter anderem auf eine Blutarmut oder Überwässerung hinweisen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder einer vermehrten Bildung roter Blutkörperchen auftreten.
MCV
MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit Hämoglobin, Hämatokrit und weiteren Blutbildwerten dabei, verschiedene Formen der Blutarmut genauer zu unterscheiden. Zu kleine Erythrozyten sprechen häufig für einen Eisenmangel, während zu große unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCH
MCH (mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zum MCV, das die Größe der roten Blutkörperchen beschreibt, zeigt MCH deren durchschnittlichen Hämoglobingehalt an. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit MCV und Hämoglobin dabei, verschiedene Formen der Blutarmut besser einzuordnen. Niedrige Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCHC
MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) beschreibt, wie konzentriert Hämoglobin in den roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zu MCH, das die absolute Hämoglobinmenge pro Zelle angibt, beschreibt MCHC die Hämoglobinkonzentration innerhalb der roten Blutkörperchen. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und wird gemeinsam mit MCV, MCH und Hämoglobin beurteilt, um verschiedene Formen der Blutarmut genauer einzuordnen. Erniedrigte Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte selten sind und unter anderem bei bestimmten seltenen Veränderungen der roten Blutkörperchen auftreten können.
Entzündungsmarker
CRP erfasst entzündliche Prozesse, die den Haarzyklus indirekt beeinflussen und das Gesamtbild ergänzen.
CRP
CRP (C-reaktives Protein) ist ein Eiweiß, das die Leber bei Entzündungsreaktionen im Körper vermehrt bildet. Es gilt als einer der zuverlässigsten Entzündungsmarker und wird gemessen, um akute oder versteckte entzündliche Prozesse aufzudecken. Erhöhte Werte können auf Infektionen, Verletzungen oder chronische Entzündungen hinweisen, während normale Werte eine ausgeprägte Entzündung unwahrscheinlich machen.
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