Sport Check
Sportcheck ist ein Basis-Check zur Einschätzung deiner allgemeinen Sporttauglichkeit. Das Paket hilft, mögliche gesundheitliche Risiken zu erkennen, die bei sportlicher Belastung relevant sein können, und gibt dir eine fundierte Orientierung, über deinen aktuellen Fitnesszustand und ob dein Körper aktuell gut auf Training eingestellt ist.
Enthaltene Parameter
28 Parameter in diesem Paket
Module
Großes Blutbild
Das große Blutbild gibt einen detaillierten Überblick über Blutbildung, Sauerstofftransport und die zelluläre Immunabwehr – entscheidende Faktoren für sportliche Leistungsfähigkeit.
Erythrozyten
Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff von der Lunge zu Organen und Geweben und sind damit entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein zentraler Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, Blutbildung und Sauerstofftransport besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können auf eine Blutarmut hinweisen, erhöhte Werte treten häufig bei Flüssigkeitsmangel, Rauchen oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auf.
Leukozyten
Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind zentrale Zellen der Immunabwehr und helfen dem Körper, Infektionen, Entzündungen und andere Krankheitserreger abzuwehren. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und gibt einen ersten Überblick über die Aktivität des Immunsystems. Erhöhte Werte treten häufig bei Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Infektanfälligkeit verbunden sein können.
Thrombozyten
Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine Blutzellen, die bei Verletzungen helfen, Blutungen zu stoppen und die Wundheilung einzuleiten. Dafür sammeln sie sich an geschädigten Blutgefäßen und unterstützen die Blutgerinnung. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können mit einer erhöhten Blutungsneigung verbunden sein, während erhöhte Werte das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen können.
Hämoglobin
Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen), der Sauerstoff bindet und durch den Körper transportiert. Die Bestimmung ist ein zentraler Wert des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Sauerstoffversorgung des Körpers besser einzuordnen. Niedrige Werte können auf eine Blutarmut hinweisen und unter anderem durch Eisenmangel, Blutverlust oder chronische Erkrankungen entstehen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auftreten.
Hämatokrit
Der Hämatokrit gibt an, wie groß der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen ist, und zeigt damit, wie konzentriert oder verdünnt das Blut ist. Die Bestimmung ist ein Bestandteil des kleinen und des großen Blutbilds und wird gemeinsam mit Werten wie Hämoglobin und Erythrozyten beurteilt, um Blutbildung, Sauerstofftransport und Flüssigkeitshaushalt besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können unter anderem auf eine Blutarmut oder Überwässerung hinweisen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder einer vermehrten Bildung roter Blutkörperchen auftreten.
MCV
MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit Hämoglobin, Hämatokrit und weiteren Blutbildwerten dabei, verschiedene Formen der Blutarmut genauer zu unterscheiden. Zu kleine Erythrozyten sprechen häufig für einen Eisenmangel, während zu große unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCH
MCH (mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zum MCV, das die Größe der roten Blutkörperchen beschreibt, zeigt MCH deren durchschnittlichen Hämoglobingehalt an. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit MCV und Hämoglobin dabei, verschiedene Formen der Blutarmut besser einzuordnen. Niedrige Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCHC
MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) beschreibt, wie konzentriert Hämoglobin in den roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zu MCH, das die absolute Hämoglobinmenge pro Zelle angibt, beschreibt MCHC die Hämoglobinkonzentration innerhalb der roten Blutkörperchen. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und wird gemeinsam mit MCV, MCH und Hämoglobin beurteilt, um verschiedene Formen der Blutarmut genauer einzuordnen. Erniedrigte Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte selten sind und unter anderem bei bestimmten seltenen Veränderungen der roten Blutkörperchen auftreten können.
Neutrophile Granulozyten
Neutrophile Granulozyten sind die häufigsten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei neutrophile Granulozyten vor allem für die schnelle Abwehr von Bakterien wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die aktuelle Aktivität des Immunsystems besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei bakteriellen Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen verbunden sein können.
Eosinophile Granulozyten
Eosinophile Granulozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und übernehmen spezielle Aufgaben in der Immunabwehr. Sie spielen vor allem bei allergischen Reaktionen, Asthma und der Abwehr von Parasiten eine wichtige Rolle. Die Zellen werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte finden sich häufig bei Allergien, Asthma, Hauterkrankungen oder parasitären Infektionen, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind und unter anderem bei Stress oder der Einnahme bestimmter Medikamente auftreten können.
Basophile Granulozyten
Basophile Granulozyten sind die seltensten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei basophile Granulozyten vor allem an allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei Allergien, chronischen Entzündungen oder seltenen Veränderungen der Blutbildung auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.
Lymphozyten
Lymphozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und ein zentraler Bestandteil des spezifischen Immunsystems. Diese unterschiedlichen Formen von Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Abwehr, wobei Lymphozyten vor allem für die gezielte Abwehr von Viren und die Bildung des immunologischen Gedächtnisses wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die Aktivität der erworbenen Immunabwehr besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei Virusinfektionen auf, während erniedrigte Werte mit einer geschwächten Immunabwehr verbunden sein können.
Monozyten
Monozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und gehören zu den größten Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben, wobei Monozyten vor allem Krankheitserreger sowie abgestorbene Zellen und Zellreste beseitigen. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immun- und Entzündungsreaktionen besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei chronischen Infektionen, Entzündungen oder Autoimmunreaktionen auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.
Eisenstatus
Ferritin zeigt, wie gut die Eisenspeicher gefüllt sind – entscheidend für Ausdauer, Leistungsfähigkeit und Erholung.
Ferritin
Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen und zeigt an, wie gut die Eisenreserven in Leber, Milz und Knochenmark gefüllt sind. Es gilt als bester Parameter, um den Eisenhaushalt des Körpers insgesamt zu beurteilen. Niedrige Werte sprechen für erschöpfte Eisenspeicher, während erhöhte Werte auf eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen können.
Stoffwechsel und Energie
Glucose, Cholesterin und Triglyceride zeigen, ob die Energieversorgung unter Belastung stabil wirkt und der Fettstoffwechsel im Gleichgewicht ist.
Glucose
Glucose (Blutzucker) ist der wichtigste Energielieferant des Körpers und wird insbesondere vom Gehirn als Brennstoff benötigt. Die Messung dient dazu, den aktuellen Zuckerstoffwechsel zu beurteilen und Hinweise auf Diabetes oder andere Stoffwechselstörungen zu erkennen. Erhöhte Nüchternwerte können auf eine gestörte Blutzuckerregulation hindeuten, während sehr niedrige Werte Symptome wie Schwäche oder Schwindel verursachen können.
Cholesterin gesamt
Cholesterin gesamt umfasst alle Cholesterinfraktionen im Blut und ist ein wichtiger Baustein für Zellmembranen, Hormone und Vitamin D. Die Messung dient als Einstieg in die Beurteilung des Fettstoffwechsels und des Herz-Kreislauf-Risikos. Erhöhte Werte können durch Ernährung, genetische Veranlagung oder Schilddrüsenprobleme bedingt sein, wobei die Bewertung immer im Zusammenhang mit den Einzelfraktionen erfolgen sollte.
Triglyceride
Triglyceride sind Blutfette, die dem Körper als Energiereserve dienen und zwischen den Mahlzeiten wichtige Fettsäuren an Muskeln und Organe liefern. Ihre Messung ist wichtig, weil dauerhaft erhöhte Werte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern können. Anstiege entstehen häufig durch fettreiche Ernährung, Übergewicht, Alkoholkonsum oder Stoffwechselstörungen wie Diabetes.
Muskeln und Belastung
CK, LDH und GOT geben Hinweise auf Muskelbelastung und -beanspruchung und helfen, Training und Regeneration besser einzuordnen.
CK
Die Creatinkinase (CK) ist ein Enzym, das vor allem in Muskel- und Herzgewebe vorkommt und bei Schädigungen dieser Gewebe ins Blut freigesetzt wird. Die Bestimmung hilft, muskuläre Belastungen und mögliche Herzprobleme zu erkennen. Erhöhte Werte entstehen häufig nach intensivem Sport oder körperlicher Arbeit, können aber auch auf Muskelerkrankungen oder – in Kombination mit anderen Markern – auf Herzprobleme hinweisen.
LDH
Die Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym, das in nahezu allen Körperzellen vorkommt und bei deren Zerstörung ins Blut übertritt. Als unspezifischer Marker zeigt es an, dass irgendwo im Körper ein Zellschaden stattfindet. Erhöhte Werte können auf vielfältige Ursachen hinweisen – von Lebererkrankungen über Blutzerfall bis hin zu Muskelschädigungen.
GOT (ASAT)
GOT (auch ASAT genannt) ist ein Enzym, das in mehreren Organen vorkommt – besonders in Leber, Herz und Muskulatur. Die Bestimmung hilft, Gewebeschädigungen in diesen Bereichen zu erkennen und einzuordnen. Erhöhte Werte können durch Lebererkrankungen, Muskelbelastungen oder Herzprobleme bedingt sein, wobei leichte Anstiege häufig harmlos sind.
Mineralstoffe und Elektrolyte
Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium zeigen, ob wichtige Elektrolyte im Gleichgewicht sind – relevant für Muskelkontraktion, Nervenfunktion und Flüssigkeitshaushalt beim Sport.
Natrium
Natrium ist das wichtigste Elektrolyt für den Wasserhaushalt und reguliert maßgeblich den Flüssigkeitsgehalt im Körper. Es wird gemessen, um das Gleichgewicht zwischen Flüssigkeitsaufnahme und -ausscheidung zu beurteilen. Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Werte können auf Störungen des Flüssigkeitshaushalts, hormonelle Veränderungen oder Nierenprobleme hinweisen.
Kalium
Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung des Herzrhythmus und der Muskelkontraktion. Die Messung ist wichtig, weil bereits kleine Abweichungen die Herzfunktion beeinflussen können. Veränderte Werte entstehen häufig durch Durchfall, Erbrechen, bestimmte Medikamente oder Nierenerkrankungen und sollten zeitnah ärztlich eingeordnet werden.
Calcium
Calcium ist der wichtigste Baustein für stabile Knochen und Zähne, übernimmt aber auch Aufgaben bei der Muskelkontraktion und Blutgerinnung. Die Bestimmung hilft, den Knochenstoffwechsel und die Calciumversorgung des Körpers einzuschätzen. Abweichungen können durch Vitamin-D-Mangel, Ernährungsgewohnheiten oder hormonelle Veränderungen der Nebenschilddrüsen bedingt sein.
Magnesium
Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt Muskel- und Nervenfunktion sowie einen stabilen Herzrhythmus. Es wird bestimmt, um eine mögliche Unterversorgung zu erkennen, die sich oft durch Muskelkrämpfe, Erschöpfung oder Herzstolpern bemerkbar macht. Erniedrigte Werte entstehen häufig durch Stress, einseitige Ernährung, Durchfall oder bestimmte Medikamente.
Leber, Nieren und Schilddrüse
Leber-, Nieren- und Schilddrüsenwerte ordnen zentrale Organfunktionen ein, die Einfluss auf Belastbarkeit, Regeneration und Trainingsverträglichkeit haben.
GPT (ALAT)
GPT (auch ALAT genannt) ist ein Enzym, das überwiegend in Leberzellen vorkommt und als besonders leberspezifisch gilt. Es wird gemessen, weil es bereits bei leichten Leberzellschäden ins Blut übertritt und damit ein empfindlicher Frühindikator ist. Erhöhte Werte können auf Belastungen der Leber hinweisen, etwa durch Medikamente, Alkohol, eine Fettleber oder Infektionen.
Kreatinin
Kreatinin entsteht als Abbauprodukt im Muskelstoffwechsel und wird mit gleichbleibender Rate über die Nieren ausgeschieden. Dadurch eignet es sich hervorragend als Marker für die Nierenfunktion und gehört zu nahezu jeder Routineuntersuchung. Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Filterleistung der Nieren hinweisen, während sehr niedrige Werte bei geringer Muskelmasse vorkommen können.
Harnsäure
Harnsäure entsteht als Abbauprodukt von Purinen, die sowohl aus der Nahrung als auch aus dem körpereigenen Zellstoffwechsel stammen. Die Messung gibt Aufschluss darüber, ob der Purinstoffwechsel im Gleichgewicht ist und die Nieren die Harnsäure ausreichend ausscheiden. Erhöhte Werte können zu Ablagerungen in Gelenken (Gicht) oder Nierensteinen führen, während niedrige Werte selten und meist unbedenklich sind.
TSH
TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und steuert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Es ist der wichtigste Wert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, weil die Hirnanhangsdrüse bei Über- oder Unterfunktion sofort reagiert. Erhöhte Werte sprechen häufig für eine Unterfunktion, erniedrigte Werte für eine Überfunktion der Schilddrüse – Stress, Medikamente oder Erkrankungen können diese Balance beeinflussen.
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