Sport40 Parameter7 Module
Diagnostikpaket

Sport Check Muskelaufbau

Sport Check Muskelaufbau eignet sich, wenn du leistungsorientiert trainierst und besser verstehen möchtest, welche Laborwerte deinen Muskelaufbau beeinflussen können. Das Paket betrachtet Muskelbelastung, Regeneration, hormonelles Umfeld, Mineralstoff- und Eisenstatus sowie Leber- und Nierenwerte gemeinsam. So erhältst du eine labordiagnostische Grundlage, um Training, Regeneration und Aufbauphasen gezielter zu steuern. Der Arzt ordnet die Werte in deinen persönlichen Kontext ein.

Das beantwortet das Paket
Gibt es Faktoren in meinen Biomarkern, die meinen Muskelaufbau oder meine Kraftentwicklung begrenzen können?
Erhole ich mich ausreichend zwischen intensiven Trainingseinheiten?
Passen Hormonlage, Schilddrüse und Versorgungsstatus zu meinem Trainingsziel?
Gibt es Hinweise, dass Training, Ernährung oder Supplemente meinen Körper stärker belasten?
Enthaltene Module
Großes BlutbildMuskelbelastung und RegenerationHormon- und LeistungssteuerungElektrolyte und MineralstoffeEisenstatus und VitamineStoffwechselLeber- und Nierenfunktion
Paketpreis
255,29€

40 Parameter · inkl. Laboranalyse und ärztlicher Befundung

Standort und Termin wählst du im nächsten Schritt.

Anamnese inklusive
Ärztliche Befundung in der App
Ergebnis meist in 24-48 h
PDF-Export für deinen Hausarzt

Was wir messen

40 Parameter in 7 Modulen

Jedes Modul beantwortet eine konkrete medizinische Fragestellung.

Großes Blutbild

13 Parameter

Das große Blutbild beurteilt Sauerstofftransport, Blutbildung und Immunzellen und liefert die zelluläre Grundlage für Belastbarkeit und Regeneration im Krafttraining.

Erythrozyten

Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff von der Lunge zu Organen und Geweben und sind damit entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein zentraler Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, Blutbildung und Sauerstofftransport besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können auf eine Blutarmut hinweisen, erhöhte Werte treten häufig bei Flüssigkeitsmangel, Rauchen oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auf.

Leukozyten

Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind zentrale Zellen der Immunabwehr und helfen dem Körper, Infektionen, Entzündungen und andere Krankheitserreger abzuwehren. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und gibt einen ersten Überblick über die Aktivität des Immunsystems. Erhöhte Werte treten häufig bei Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Infektanfälligkeit verbunden sein können.

Thrombozyten

Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine Blutzellen, die bei Verletzungen helfen, Blutungen zu stoppen und die Wundheilung einzuleiten. Dafür sammeln sie sich an geschädigten Blutgefäßen und unterstützen die Blutgerinnung. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können mit einer erhöhten Blutungsneigung verbunden sein, während erhöhte Werte das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen können.

Hämoglobin

Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen), der Sauerstoff bindet und durch den Körper transportiert. Die Bestimmung ist ein zentraler Wert des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Sauerstoffversorgung des Körpers besser einzuordnen. Niedrige Werte können auf eine Blutarmut hinweisen und unter anderem durch Eisenmangel, Blutverlust oder chronische Erkrankungen entstehen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auftreten.

Hämatokrit

Der Hämatokrit gibt an, wie groß der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen ist, und zeigt damit, wie konzentriert oder verdünnt das Blut ist. Die Bestimmung ist ein Bestandteil des kleinen und des großen Blutbilds und wird gemeinsam mit Werten wie Hämoglobin und Erythrozyten beurteilt, um Blutbildung, Sauerstofftransport und Flüssigkeitshaushalt besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können unter anderem auf eine Blutarmut oder Überwässerung hinweisen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder einer vermehrten Bildung roter Blutkörperchen auftreten.

MCV

MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit Hämoglobin, Hämatokrit und weiteren Blutbildwerten dabei, verschiedene Formen der Blutarmut genauer zu unterscheiden. Zu kleine Erythrozyten sprechen häufig für einen Eisenmangel, während zu große unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.

MCH

MCH (mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zum MCV, das die Größe der roten Blutkörperchen beschreibt, zeigt MCH deren durchschnittlichen Hämoglobingehalt an. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit MCV und Hämoglobin dabei, verschiedene Formen der Blutarmut besser einzuordnen. Niedrige Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.

MCHC

MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) beschreibt, wie konzentriert Hämoglobin in den roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zu MCH, das die absolute Hämoglobinmenge pro Zelle angibt, beschreibt MCHC die Hämoglobinkonzentration innerhalb der roten Blutkörperchen. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und wird gemeinsam mit MCV, MCH und Hämoglobin beurteilt, um verschiedene Formen der Blutarmut genauer einzuordnen. Erniedrigte Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte selten sind und unter anderem bei bestimmten seltenen Veränderungen der roten Blutkörperchen auftreten können.

Neutrophile Granulozyten

Neutrophile Granulozyten sind die häufigsten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei neutrophile Granulozyten vor allem für die schnelle Abwehr von Bakterien wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die aktuelle Aktivität des Immunsystems besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei bakteriellen Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen verbunden sein können.

Eosinophile Granulozyten

Eosinophile Granulozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und übernehmen spezielle Aufgaben in der Immunabwehr. Sie spielen vor allem bei allergischen Reaktionen, Asthma und der Abwehr von Parasiten eine wichtige Rolle. Die Zellen werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte finden sich häufig bei Allergien, Asthma, Hauterkrankungen oder parasitären Infektionen, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind und unter anderem bei Stress oder der Einnahme bestimmter Medikamente auftreten können.

Basophile Granulozyten

Basophile Granulozyten sind die seltensten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei basophile Granulozyten vor allem an allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei Allergien, chronischen Entzündungen oder seltenen Veränderungen der Blutbildung auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.

Lymphozyten

Lymphozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und ein zentraler Bestandteil des spezifischen Immunsystems. Diese unterschiedlichen Formen von Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Abwehr, wobei Lymphozyten vor allem für die gezielte Abwehr von Viren und die Bildung des immunologischen Gedächtnisses wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die Aktivität der erworbenen Immunabwehr besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei Virusinfektionen auf, während erniedrigte Werte mit einer geschwächten Immunabwehr verbunden sein können.

Monozyten

Monozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und gehören zu den größten Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben, wobei Monozyten vor allem Krankheitserreger sowie abgestorbene Zellen und Zellreste beseitigen. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immun- und Entzündungsreaktionen besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei chronischen Infektionen, Entzündungen oder Autoimmunreaktionen auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.

Muskelbelastung und Regeneration

3 Parameter

CK, LDH und GOT zeigen, wie stark die Muskulatur durch Training beansprucht wird und wie gut die Regeneration verläuft.

CK

2,33

Die Creatinkinase (CK) ist ein Enzym, das vor allem in Muskel- und Herzgewebe vorkommt und bei Schädigungen dieser Gewebe ins Blut freigesetzt wird. Die Bestimmung hilft, muskuläre Belastungen und mögliche Herzprobleme zu erkennen. Erhöhte Werte entstehen häufig nach intensivem Sport oder körperlicher Arbeit, können aber auch auf Muskelerkrankungen oder – in Kombination mit anderen Markern – auf Herzprobleme hinweisen.

LDH

2,33

Die Laktatdehydrogenase (LDH) ist ein Enzym, das in nahezu allen Körperzellen vorkommt und bei deren Zerstörung ins Blut übertritt. Als unspezifischer Marker zeigt es an, dass irgendwo im Körper ein Zellschaden stattfindet. Erhöhte Werte können auf vielfältige Ursachen hinweisen – von Lebererkrankungen über Blutzerfall bis hin zu Muskelschädigungen.

GOT (ASAT)

2,33

GOT (auch ASAT genannt) ist ein Enzym, das in mehreren Organen vorkommt – besonders in Leber, Herz und Muskulatur. Die Bestimmung hilft, Gewebeschädigungen in diesen Bereichen zu erkennen und einzuordnen. Erhöhte Werte können durch Lebererkrankungen, Muskelbelastungen oder Herzprobleme bedingt sein, wobei leichte Anstiege häufig harmlos sind.

Hormon- und Leistungssteuerung

8 Parameter

Testosteron, SHBG, Albumin, IGF-1, Cortisol und Schilddrüsenhormone beeinflussen Muskelaufbau, Trainingsanpassung und Stressverarbeitung. Ihre Bestimmung hilft, die hormonellen und eiweißbezogenen Voraussetzungen für die Leistungsentwicklung zu verstehen.

Testosteron gesamt

20,40

Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon, wird aber auch bei Frauen in geringeren Mengen in Eierstöcken und Nebennieren produziert. Es beeinflusst Muskelaufbau, Knochendichte, Libido und Stimmung, weshalb seine Messung bei entsprechenden Beschwerden aufschlussreich ist. Abweichungen können durch Alterung, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Stressbelastung oder hormonelle Störungen bedingt sein.

SHBG

26,23

SHBG (sexualhormonbindendes Globulin) ist ein Transportprotein, das Geschlechtshormone wie Testosteron und Östrogen im Blut bindet und deren Verfügbarkeit steuert. Die Messung ist wichtig, weil nur der ungebundene Anteil der Hormone biologisch wirksam ist. Veränderte Werte können durch Alter, Körpergewicht, Lebererkrankungen, Schilddrüsenstörungen oder Hormontherapien entstehen und beeinflussen die Interpretation anderer Hormonwerte.

Albumin

8,74

Albumin ist das häufigste Eiweiß im Blut und dient als Transportprotein sowie als Marker für den Eiweiß- und Ernährungsstatus. Für den Muskelaufbau ist es doppelt relevant: Es spiegelt die Proteinversorgung wider und bindet einen Teil des Testosterons, weshalb es zusammen mit SHBG die Beurteilung des biologisch verfügbaren Hormonanteils ergänzt. Niedrige Werte können auf eine unzureichende Eiweißzufuhr, eine Leberbelastung oder entzündliche Prozesse hinweisen.

IGF-1

27,98

IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1) ist ein Wachstumsfaktor, der hauptsächlich in der Leber unter dem Einfluss des Wachstumshormons gebildet wird. Er steuert Zellwachstum, Regeneration und Muskelaufbau und wird gemessen, um die Aktivität der Wachstumshormon-Achse zu beurteilen. Veränderte Spiegel können auf Störungen der Wachstumshormonregulation, Leberprobleme oder Mangelernährung hinweisen.

Cortisol

14,57

Cortisol ist das zentrale Stresshormon des Körpers und wird in den Nebennieren produziert. Es reguliert den Blutzucker, den Blutdruck und die Entzündungsreaktion und wird gemessen, um die Stressbelastung und die Nebennierenfunktion einzuschätzen. Sowohl dauerhaft zu hohe als auch zu niedrige Werte können auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen, etwa chronischen Stress, Schlafstörungen oder Erkrankungen der Nebennieren.

TSH

14,57

TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und steuert die Hormonproduktion der Schilddrüse. Es ist der wichtigste Wert zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, weil die Hirnanhangsdrüse bei Über- oder Unterfunktion sofort reagiert. Erhöhte Werte sprechen häufig für eine Unterfunktion, erniedrigte Werte für eine Überfunktion der Schilddrüse – Stress, Medikamente oder Erkrankungen können diese Balance beeinflussen.

FT3

14,57

Freies T3 (FT3) ist die biologisch aktivste Form der Schilddrüsenhormone und steuert den Energiestoffwechsel in nahezu allen Körperzellen. Es wird bestimmt, um die tatsächliche Hormonwirkung der Schilddrüse zu beurteilen – ergänzend zu TSH und FT4. Erhöhte Werte können auf eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten, niedrige Werte auf eine Unterfunktion oder eine gestörte Umwandlung aus der Vorstufe T4.

FT4

14,57

Freies T4 (FT4) ist das Haupthormon der Schilddrüse und dient als Vorstufe für das aktivere T3. Zusammen mit TSH bildet es die Grundlage der Schilddrüsendiagnostik und zeigt, ob die Schilddrüse ausreichend Hormone produziert. Erhöhte Werte sprechen für eine Überfunktion, erniedrigte Werte für eine Unterfunktion, wobei Medikamente und andere Einflüsse die Werte verändern können.

Elektrolyte und Mineralstoffe

5 Parameter

Elektrolyte und Zink sind essenziell für Muskelkontraktion, Kraftentwicklung und eine stabile Trainingsleistung.

Natrium

1,75

Natrium ist das wichtigste Elektrolyt für den Wasserhaushalt und reguliert maßgeblich den Flüssigkeitsgehalt im Körper. Es wird gemessen, um das Gleichgewicht zwischen Flüssigkeitsaufnahme und -ausscheidung zu beurteilen. Sowohl zu niedrige als auch zu hohe Werte können auf Störungen des Flüssigkeitshaushalts, hormonelle Veränderungen oder Nierenprobleme hinweisen.

Kalium

1,75

Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Steuerung des Herzrhythmus und der Muskelkontraktion. Die Messung ist wichtig, weil bereits kleine Abweichungen die Herzfunktion beeinflussen können. Veränderte Werte entstehen häufig durch Durchfall, Erbrechen, bestimmte Medikamente oder Nierenerkrankungen und sollten zeitnah ärztlich eingeordnet werden.

Calcium

2,33

Calcium ist der wichtigste Baustein für stabile Knochen und Zähne, übernimmt aber auch Aufgaben bei der Muskelkontraktion und Blutgerinnung. Die Bestimmung hilft, den Knochenstoffwechsel und die Calciumversorgung des Körpers einzuschätzen. Abweichungen können durch Vitamin-D-Mangel, Ernährungsgewohnheiten oder hormonelle Veränderungen der Nebenschilddrüsen bedingt sein.

Magnesium

2,33

Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt Muskel- und Nervenfunktion sowie einen stabilen Herzrhythmus. Es wird bestimmt, um eine mögliche Unterversorgung zu erkennen, die sich oft durch Muskelkrämpfe, Erschöpfung oder Herzstolpern bemerkbar macht. Erniedrigte Werte entstehen häufig durch Stress, einseitige Ernährung, Durchfall oder bestimmte Medikamente.

Zink

5,25

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunabwehr, Wundheilung, Haut und Haare sowie zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Es wird gemessen, weil ein Zinkmangel die Infektanfälligkeit erhöhen und Haut- sowie Haarprobleme begünstigen kann. Niedrige Werte entstehen häufig durch einseitige Ernährung, Sport, Stress oder chronische Erkrankungen.

Eisenstatus und Vitamine

4 Parameter

Eisenspeicher, Serum-Eisen, Eisentransport und Vitamin D bilden die Nährstoffgrundlage für Sauerstoffversorgung und Belastbarkeit und damit für Trainingsintensität und Regeneration.

Ferritin

14,57

Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen und zeigt an, wie gut die Eisenreserven in Leber, Milz und Knochenmark gefüllt sind. Es gilt als bester Parameter, um den Eisenhaushalt des Körpers insgesamt zu beurteilen. Niedrige Werte sprechen für erschöpfte Eisenspeicher, während erhöhte Werte auf eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen können.

Eisen

2,33

Serum-Eisen misst die Menge an Eisen, die aktuell im Blut an das Transportprotein Transferrin gebunden ist. Der Wert ergänzt Ferritin und Transferrin und hilft, die momentane Eisenverfügbarkeit für Blutbildung und Sauerstofftransport einzuordnen. Da er starken Tagesschwankungen unterliegt, ist er nur im Zusammenspiel mit den übrigen Eisenparametern aussagekräftig.

Transferrin

5,83

Transferrin ist das zentrale Transportprotein für Eisen im Blut und bringt es von den Aufnahmeorten zu den Zellen, die es benötigen. Die Messung ergänzt andere Eisenwerte und hilft, verschiedene Formen von Eisenstoffwechselstörungen zu unterscheiden. Erhöhte Werte deuten häufig auf einen Eisenmangel hin, bei dem der Körper kompensatorisch mehr Transportprotein bildet, während erniedrigte Werte bei Entzündungen oder Eisenüberladung auftreten können.

Vitamin D3, 25-Hydroxy-

27,98

25-Hydroxy-Vitamin D3 ist die stabile Speicherform von Vitamin D im Blut und spiegelt die Gesamtversorgung des Körpers wider. Die Messung ist wichtig, weil Vitamin D für Knochengesundheit, Immunfunktion und viele Stoffwechselprozesse benötigt wird. Niedrige Werte sind in unseren Breitengraden weit verbreitet und entstehen vor allem durch zu wenig Sonnenlicht, können aber auch ernährungs- oder krankheitsbedingt sein.

Stoffwechsel

1 Parameter

Der Langzeitblutzucker HbA1c ordnet die Kohlenhydratverwertung ein, die Energieverfügbarkeit und Regeneration im Aufbautraining beeinflusst.

HbA1c

11,66

Der HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) spiegelt den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten acht bis zwölf Wochen wider und ist damit unabhängig von einzelnen Mahlzeiten. Er wird bestimmt, um die längerfristige Blutzuckerregulation einzuschätzen, die für Energieverfügbarkeit und Stoffwechselgesundheit relevant ist. Erhöhte Werte weisen auf eine gestörte Zuckerverwertung hin, während stabile Werte für einen ausgeglichenen Kohlenhydratstoffwechsel sprechen.

Leber- und Nierenfunktion

6 Parameter

Leber- und Nierenwerte, ergänzt um das muskelunabhängige Cystatin C, ordnen zentrale Organfunktionen ein, die Eiweißstoffwechsel, Trainingsverarbeitung und Erholung beeinflussen.

GPT (ALAT)

2,33

GPT (auch ALAT genannt) ist ein Enzym, das überwiegend in Leberzellen vorkommt und als besonders leberspezifisch gilt. Es wird gemessen, weil es bereits bei leichten Leberzellschäden ins Blut übertritt und damit ein empfindlicher Frühindikator ist. Erhöhte Werte können auf Belastungen der Leber hinweisen, etwa durch Medikamente, Alkohol, eine Fettleber oder Infektionen.

gamma-GT

2,33

Die Gamma-GT ist ein empfindliches Leberenzym, das bei Schädigungen der Leber oder Störungen des Gallenflusses vermehrt ins Blut gelangt. Sie wird gemessen, weil sie Leberbelastungen oft früher anzeigt als andere Leberwerte. Erhöhte Werte entstehen häufig durch Alkoholkonsum, Medikamente oder eine Fettleber, können aber auch auf Erkrankungen der Gallenwege hinweisen.

Kreatinin

2,33

Kreatinin entsteht als Abbauprodukt im Muskelstoffwechsel und wird mit gleichbleibender Rate über die Nieren ausgeschieden. Dadurch eignet es sich hervorragend als Marker für die Nierenfunktion und gehört zu nahezu jeder Routineuntersuchung. Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Filterleistung der Nieren hinweisen, während sehr niedrige Werte bei geringer Muskelmasse vorkommen können.

Cystatin C

14,57

Cystatin C ist ein kleines Eiweiß, das von nahezu allen Körperzellen gleichmäßig gebildet und über die Nieren aus dem Blut gefiltert wird. Es wird gemessen, weil es die Filterleistung der Nieren zuverlässig widerspiegelt und dabei weniger von Muskelmasse, Alter und Geschlecht abhängt als das Kreatinin. Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen und werden häufig ergänzend zum Kreatinin bestimmt.

Harnstoff

2,33

Harnstoff entsteht in der Leber beim Abbau von Eiweißen und wird anschließend über die Nieren ausgeschieden. Er wird gemessen, um die Nierenfunktion und den Eiweißstoffwechsel einzuschätzen. Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Nierenleistung, Flüssigkeitsmangel oder eine besonders eiweißreiche Ernährung hindeuten.

Harnsäure

2,33

Harnsäure entsteht als Abbauprodukt von Purinen, die sowohl aus der Nahrung als auch aus dem körpereigenen Zellstoffwechsel stammen. Die Messung gibt Aufschluss darüber, ob der Purinstoffwechsel im Gleichgewicht ist und die Nieren die Harnsäure ausreichend ausscheiden. Erhöhte Werte können zu Ablagerungen in Gelenken (Gicht) oder Nierensteinen führen, während niedrige Werte selten und meist unbedenklich sind.

So funktioniert es

Von der Buchung zum Befund in 4 Schritten

Nach der Buchung
Anamnese
In der Praxis
Blutentnahme
Im Labor
Analyse
24-48 h später
Befund in der App
Nach der Buchung
Anamnese
In der Praxis
Blutentnahme
Im Labor
Analyse
24-48 h später
Befund in der App
In jedem Paket enthalten

Deine Anamnese fließt in die ärztliche Befundung ein.

Angaben zu Ernährung, Beschwerden und Lebenssituation helfen dabei, deine Werte im persönlichen Kontext einzuordnen.

Die Anamnese ist freiwillig, aber empfohlen. Sie ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung.

Schritt 01

Du gibst Kontext

Ernährung, Supplemente, Beschwerden und Ziele werden vor der Befundung strukturiert abgefragt.

Schritt 02

Der Arzt ordnet ein

Laborwerte werden nicht isoliert bewertet, sondern zusammen mit deiner persönlichen Situation gelesen.

Schritt 03

Du erkennst Veränderungen

Bei späteren Checks lassen sich Werte und Angaben im Verlauf vergleichen und besser einordnen.

Was abgefragt wird

Ernährungsform, Supplementierung, Beschwerden, Medikamente und relevante Vorbefunde.

Was du davon hast

Einen Befund, der erklärt, warum Werte auffällig sein können und welche Rückfragen sinnvoll sind.

Qualität & Sicherheit

Medizinische Einordnung, Laborqualität und Datenschutz.

Die wichtigsten Punkte vor der Buchung auf einen Blick.

Ärztliche Befundung

Deine Werte werden medizinisch eingeordnet, nicht nur als Laborzahlen ausgespielt.

Medizinischer Beirat

Pakete werden fachlich zusammengestellt und regelmäßig geprüft.

Akkreditierte Labore

Analyse in zertifizierten Partnerlaboren mit etablierten Verfahren.

Datenschutz

Gesundheitsdaten werden verschlüsselt verarbeitet und DSGVO-konform behandelt.

Sicherheitsversprechen

Bei kritischen Werten wirst du direkt kontaktiert. Nicht-akute Auffälligkeiten werden im ärztlichen Befund verständlich eingeordnet.

Deine Fragen. Unsere Antworten.

Alles, was Du über Prevent wissen willst

Ob Nüchternheit erforderlich ist, hängt vom Paket und den enthaltenen Parametern ab. Du erhältst vor deinem Termin konkrete Vorbereitungshinweise.
Die Befundung erfolgt ärztlich. Deine Laborwerte werden zusammen mit den Angaben aus der Anamnese eingeordnet.
Auffällige Werte werden im Befund erklärt und medizinisch eingeordnet. Bei kritischen Werten wirst du direkt kontaktiert.
In der Regel liegen die Ergebnisse 24 bis 48 Stunden nach der Blutentnahme in der App vor.
Der Paketpreis umfasst die Laboranalyse, die ärztliche Befundung und die Bereitstellung der Ergebnisse in der App.

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