Vegane Ernährung
Vegane Ernährung umfasst die wichtigsten Laborparameter für Stoffwechsel, Organe und Entzündungen – die essenzielle Basis, um Deinen Gesundheitszustand verlässlich zu bewerten und Risiken früh zu erkennen.
Enthaltene Parameter
20 Parameter in diesem Paket
Module
Vitaminstatus
Beurteilt zentrale Vitamine, die für Energie, Nervenfunktion und Blutbildung wichtig sind und bei veganer Ernährung besonders beachtet werden sollten.
Holotranscobalamin
Holotranscobalamin ist die biologisch aktive und direkt verwertbare Form von Vitamin B12 im Blut. Als Frühmarker zeigt es einen beginnenden B12-Mangel an, noch bevor andere Parameter auffällig werden. Niedrige Werte können durch vegane Ernährung, Aufnahmestörungen im Darm oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie Säureblocker bedingt sein.
Vitamin D3, 25-Hydroxy-
25-Hydroxy-Vitamin D3 ist die stabile Speicherform von Vitamin D im Blut und spiegelt die Gesamtversorgung des Körpers wider. Die Messung ist wichtig, weil Vitamin D für Knochengesundheit, Immunfunktion und viele Stoffwechselprozesse benötigt wird. Niedrige Werte sind in unseren Breitengraden weit verbreitet und entstehen vor allem durch zu wenig Sonnenlicht, können aber auch ernährungs- oder krankheitsbedingt sein.
Folsäure
Folsäure gehört zu den B-Vitaminen und ist unverzichtbar für die Zellteilung und Blutbildung. Sie wird bestimmt, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann und ein Mangel besonders bei Schwangeren schwerwiegende Folgen haben kann. Niedrige Werte entstehen häufig durch einseitige Ernährung, erhöhten Bedarf oder Aufnahmestörungen im Darm.
Eisenstatus
Ferritin und Eisen geben Hinweise auf die Eisenversorgung und die Eisenspeicher, die bei pflanzlicher Ernährung besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Ferritin
Ferritin ist das Speicherprotein für Eisen und zeigt an, wie gut die Eisenreserven in Leber, Milz und Knochenmark gefüllt sind. Es gilt als bester Parameter, um den Eisenhaushalt des Körpers insgesamt zu beurteilen. Niedrige Werte sprechen für erschöpfte Eisenspeicher, während erhöhte Werte auf eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen können.
Eisen
Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das den Sauerstofftransport im Blut und die Energiegewinnung in den Zellen ermöglicht. Der Wert zeigt, wie viel Eisen aktuell im Blut zirkuliert und für den Körper verfügbar ist. Abweichungen können auf Eisenmangel, eine Eisenüberladung oder entzündliche Prozesse hinweisen, die die Eisenverteilung beeinflussen.
Spurenelemente
Zink ist unter anderem für Immunsystem und Zellfunktionen relevant und wird geprüft, um mögliche Versorgungslücken bei pflanzlicher Ernährung zu erkennen.
Zink
Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das für Immunabwehr, Wundheilung, Haut und Haare sowie zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Es wird gemessen, weil ein Zinkmangel die Infektanfälligkeit erhöhen und Haut- sowie Haarprobleme begünstigen kann. Niedrige Werte entstehen häufig durch einseitige Ernährung, Sport, Stress oder chronische Erkrankungen.
Großes Blutbild
Das große Blutbild umfasst das kleine Blutbild und das Differentialblutbild. Es gibt einen detaillierten Überblick über rote und weiße Blutkörperchen, Blutplättchen und die verschiedenen Typen der Immunzellen.
Erythrozyten
Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff von der Lunge zu Organen und Geweben und sind damit entscheidend für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein zentraler Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, Blutbildung und Sauerstofftransport besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können auf eine Blutarmut hinweisen, erhöhte Werte treten häufig bei Flüssigkeitsmangel, Rauchen oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auf.
Leukozyten
Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind zentrale Zellen der Immunabwehr und helfen dem Körper, Infektionen, Entzündungen und andere Krankheitserreger abzuwehren. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und gibt einen ersten Überblick über die Aktivität des Immunsystems. Erhöhte Werte treten häufig bei Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Infektanfälligkeit verbunden sein können.
Thrombozyten
Thrombozyten (Blutplättchen) sind kleine Blutzellen, die bei Verletzungen helfen, Blutungen zu stoppen und die Wundheilung einzuleiten. Dafür sammeln sie sich an geschädigten Blutgefäßen und unterstützen die Blutgerinnung. Die Bestimmung ihrer Anzahl ist ein wichtiger Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können mit einer erhöhten Blutungsneigung verbunden sein, während erhöhte Werte das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen können.
Hämoglobin
Hämoglobin ist der eisenhaltige rote Blutfarbstoff in den Erythrozyten (roten Blutkörperchen), der Sauerstoff bindet und durch den Körper transportiert. Die Bestimmung ist ein zentraler Wert des kleinen und großen Blutbilds und hilft dabei, die Sauerstoffversorgung des Körpers besser einzuordnen. Niedrige Werte können auf eine Blutarmut hinweisen und unter anderem durch Eisenmangel, Blutverlust oder chronische Erkrankungen entstehen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder seltener bei Erkrankungen der Blutbildung auftreten.
Hämatokrit
Der Hämatokrit gibt an, wie groß der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen ist, und zeigt damit, wie konzentriert oder verdünnt das Blut ist. Die Bestimmung ist ein Bestandteil des kleinen und des großen Blutbilds und wird gemeinsam mit Werten wie Hämoglobin und Erythrozyten beurteilt, um Blutbildung, Sauerstofftransport und Flüssigkeitshaushalt besser einzuordnen. Erniedrigte Werte können unter anderem auf eine Blutarmut oder Überwässerung hinweisen, während erhöhte Werte häufig bei Flüssigkeitsmangel oder einer vermehrten Bildung roter Blutkörperchen auftreten.
MCV
MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit Hämoglobin, Hämatokrit und weiteren Blutbildwerten dabei, verschiedene Formen der Blutarmut genauer zu unterscheiden. Zu kleine Erythrozyten sprechen häufig für einen Eisenmangel, während zu große unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCH
MCH (mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem einzelnen roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zum MCV, das die Größe der roten Blutkörperchen beschreibt, zeigt MCH deren durchschnittlichen Hämoglobingehalt an. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und hilft gemeinsam mit MCV und Hämoglobin dabei, verschiedene Formen der Blutarmut besser einzuordnen. Niedrige Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte unter anderem bei einem Vitamin-B12- oder Folsäuremangel auftreten können.
MCHC
MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) beschreibt, wie konzentriert Hämoglobin in den roten Blutkörperchen enthalten ist. Im Gegensatz zu MCH, das die absolute Hämoglobinmenge pro Zelle angibt, beschreibt MCHC die Hämoglobinkonzentration innerhalb der roten Blutkörperchen. Der Wert ist Bestandteil des kleinen und großen Blutbilds und wird gemeinsam mit MCV, MCH und Hämoglobin beurteilt, um verschiedene Formen der Blutarmut genauer einzuordnen. Erniedrigte Werte sprechen häufig für einen Eisenmangel, während erhöhte Werte selten sind und unter anderem bei bestimmten seltenen Veränderungen der roten Blutkörperchen auftreten können.
Neutrophile Granulozyten
Neutrophile Granulozyten sind die häufigsten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei neutrophile Granulozyten vor allem für die schnelle Abwehr von Bakterien wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die aktuelle Aktivität des Immunsystems besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei bakteriellen Infektionen oder Entzündungen auf, während erniedrigte Werte mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen verbunden sein können.
Eosinophile Granulozyten
Eosinophile Granulozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und übernehmen spezielle Aufgaben in der Immunabwehr. Sie spielen vor allem bei allergischen Reaktionen, Asthma und der Abwehr von Parasiten eine wichtige Rolle. Die Zellen werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte finden sich häufig bei Allergien, Asthma, Hauterkrankungen oder parasitären Infektionen, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind und unter anderem bei Stress oder der Einnahme bestimmter Medikamente auftreten können.
Basophile Granulozyten
Basophile Granulozyten sind die seltensten weißen Blutkörperchen und eine von mehreren verschiedenen Arten von Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Formen weißer Blutkörperchen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Immunabwehr, wobei basophile Granulozyten vor allem an allergischen Reaktionen und Entzündungsprozessen beteiligt sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immunreaktionen des Körpers besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei Allergien, chronischen Entzündungen oder seltenen Veränderungen der Blutbildung auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.
Lymphozyten
Lymphozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und ein zentraler Bestandteil des spezifischen Immunsystems. Diese unterschiedlichen Formen von Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben in der Abwehr, wobei Lymphozyten vor allem für die gezielte Abwehr von Viren und die Bildung des immunologischen Gedächtnisses wichtig sind. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um die Aktivität der erworbenen Immunabwehr besser einzuordnen. Erhöhte Werte treten häufig bei Virusinfektionen auf, während erniedrigte Werte mit einer geschwächten Immunabwehr verbunden sein können.
Monozyten
Monozyten sind eine von mehreren verschiedenen Arten weißer Blutkörperchen und gehören zu den größten Immunzellen im Blut. Diese unterschiedlichen Immunzellen übernehmen jeweils spezielle Aufgaben, wobei Monozyten vor allem Krankheitserreger sowie abgestorbene Zellen und Zellreste beseitigen. Sie werden im sogenannten Differentialblutbild des großen Blutbilds bestimmt, um bestimmte Immun- und Entzündungsreaktionen besser einzuordnen. Erhöhte Werte können unter anderem bei chronischen Infektionen, Entzündungen oder Autoimmunreaktionen auftreten, während erniedrigte Werte meist wenig aussagekräftig sind.
Proteinversorgung
Das Gesamteiweiß zeigt, ob die grundlegende Eiweißversorgung unauffällig ist – wichtig für Muskeln, Gewebe und Regeneration.
Eiweiß, gesamt
Das Gesamteiweiß umfasst alle Proteine im Blut – darunter vor allem Albumin und verschiedene Globuline, die vielfältige Funktionen erfüllen. Die Messung gibt Aufschluss über den Ernährungszustand, die Leberfunktion und mögliche Eiweißverluste. Abweichungen können durch Flüssigkeitsmangel, Mangelernährung, Leber- oder Nierenerkrankungen bedingt sein.
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